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Der Standard   Text von Jens Behrens                                                                              

Diese Kapitel zeigt das aktuelle Standardbild der Altdeutschen Mövchen. Später wird auf die geschichtliche Entwicklung des Standards hingewiesen.  Anschließend werden die einzelne Punkte des Standards in Kontrast  zum nicht standardkonformem Aussehen anhand von Beispielen( Fotos und Zeichnungen) erörtert. So kann sich der interessierte Züchter ein Bild davon machen welche Herausforderungen es bei der Zucht von Altdeutschen Mövchen gibt.


Das Musterbild

                                           

Dies ist kein neues Standardbild -

 

aber eine gute Werbung für diesen schönen Farbenschlag!.    Jorgen Primdal/ Dänemark  hat das Standardbild von Louis Frindel in seinem Lieblingsfarbenschlag "blau mit weißen Binden" malen lassen.                                                                                                           

                                                                                                                                                                                                                                                               Gammel Tysk Maefik, bla med hive band

 

 

 

Der Standard ins Englische übersetzt. Zur Verfügung gestellt von Giulio Marcoccia aus Canada.

 

 Der alte Standard der Altdeutschen Mövchen:

 

   
   

 

Entstehung des heutigen Standardbildes

Auf der Kurztagung des Zuchtausschusses des Sondervereins  am 15.1.2006 in Schloß   Neuhaus wurde intensiv über eine mögliche Änderung des Standardbildes gesprochen. An dieser Zuchtaussschusssitzung nahmen der Vorsitzende der Gruppe West, Ralf Scheschi, Hans Langner, Mitglied der Gruppe Nord, und Fritz Messerschmidt, Mitglied der Gruppe West teil. In dem Protokoll der Sitzung schreibt Fritz::

" Mittlerweile lief eine Aktion über den BDRG Herrn Wolf zur Genehmigung auf der Bundestagung in Bad Honnef. Die diskutierten Punkte: Kopfrundung, Haubenhöhe, Linie Schnabelspalt - Augenunterkante - Mitte Rosette, Kopfform, Jabot, Bindenführung, Körperform, Flügelbug, Halslänge, Bindenführung."

Protokoll der  Zuchtausschusssitzung von 2006 in Neuhaus.
Download  Bitte anklicken!

Kurz ausgedrückt kann man auch sagen, dass das gesamte Standardbild überarbeitet werden sollte! Das alte Standardbild (siehe oben) auf dem ein  gelbfahles Altdeutsches Mövchen abgebildet ist, entsprach nicht den Züchterwünschen und bedurfte einer dringenden Überarbeitung.  Die wesentlichen Kritikpunkte am alten Standardbild waren: der unzureichende Schnabel-Stirnwinkel, die zu tief sitzende bzw. nicht frei genug stehende Haube. Auch die Rosetten waren viel zu tief liegend gezeichnet worden. Das Zentrum der Rossette lag deutlich unterhalb des Auges

Dass das Zeichnen eines neuen Standardbildes nicht gerade ein einfaches Unterfangen ist, zeigt die Skizze oben rechts mit den handschriftlichen Bemerkungen bezüglich der Bindenführung, der Schildgröße, der Halslänge usw..

.

Es kam zu einem regen Austausch von Zeichnungen und Korrekturzeichnungen zwischen den bereits genannten Mitgliedern des Zuchtausschusses, dem damaligen 1. Vorsitzenden des Sondervereins Klaus-Dieter Ausel und dem Bundesvorsitzenden des Zuchtausschusses Reiner Wolf bis das neue Standardbild enstand.


Alle für diesen Bericht verwendeten Unterlagen sind freundlicherweise von Zuchtfreund Hans Langner zur Verfügung gestellt worden.

Der Schnabel-Stirn-Winkel des Altdeutschen Mövchens

Im neuen Standard sollten auch verstärkt Überlegungen zum Schnabel-Stirn-Winkel mit einfließen. Die Zeichnung links ist aus einem interessanten Artikel der Geflügelzeitung 5/ 92:                       "Mit mittellangem Schnabel gut gerundetem Kopf und ausgeprägtem Jabot - Altdeutsche Mövchen", der von Josef Niehöfer verfasst wurde, entnommen und trug maßgeblich beim Entscheidungsprozess zur Gestaltung des neuen Standards bzgl. des "Schnabel-Stirn-Winkels" mit bei. Wenngleich die Zeichnung an sich überhaupt nicht dem heutigen Standardbild entspricht!.

 

  Um den ganzen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte auf das Bild links!

 

 

                                                                                           

 

Eine weitere überarbeitete Zeichnung (rechts):

Das auf der Zeichnung rechts abgebildete Altdeutsche Mövchen erscheint vom Typ her schon wesentlich eleganter. Es ist etwas länger vom Körperbau her gezeichnet. Auch erscheint  der Hals auf dieser Zeichnung gestreckter. (Erfahrene Züchter berichten gerne, dass zu kurze Tiere oftmals auch zu kurze Haubenfedern haben.)

 

Einige Erläuterungen zum sehr schönen und aktuellen Standard der Altdeutschen Mövchen:

Die nachfolgenden Ausführungen sollen dazu dienen, dem einzelnen  Züchter neben dem Standard eine Orientierungshilfe für die Zucht zu geben. Zum Thema Farbenschläge ist auf dieser Homepage bereits ein Button verhanden, den man gesondert anklicken kann, um sich hier tiefergehend zu informieren. Das Wichtigste bei der Zucht von Altdeutschen Mövchen bingt  Thomas Zöller, der jetztige Vorsitzende des Sondervereins, im Deutschen Kleintierzüchter (Nr. 5/ 2002, S. 20) auf den Punkt. Er schreibt : "Als erstes steht der Typ, das heißt eine mittelgroße, gedrungene und anmutig wirkende Taube mit ausgeprägtem Mövchencharakter". Aber auch die anderen Standardpunkte sind wichtig. Was das im Einzelnen bedeutet, soll nun näher erläutert werden!

Die Kopfpunkte: Kopf, Haube, Schnabel und Rosetten ect.

       

 

Die Begrifflichkeiten der Kopfpunkte an einer Übersichts-zeichnung erläutert.

 

 

  Das Musterbild mit idealem Schnabel-Stirn-Winkel (nachträglich ins Standardbild eingefügter Winkel von Nina Ballarina)

Die unteren sechs Zeichnungen von Gerd de Vries aus den Niederlanden zeigen  Köpfe von Altdeutschen Mövchen,  deren  Merkmale nicht standardkonform sind!  Somit sind diese Tiere nicht ausstellungsfähig.

       

Der abgebildete Mövchenkopf zeigt überhaupt keinen Schnabel-Stirnwinkel. Die abgebildete Taube hat einen "Senkschnabel".

  Auf der Zeichnung hier gut zu erkennen: die  fehlende Vorderkopffülle und damit einhergehend: der unzureichende Schnabel-Stirnwinkel.  

Deutlich zu erkennen: der unerwünschte grobe Augenrand, der flache Kopf und  die hinteren Federn der Rosette, die  geschlossener sein müssen.

                                 

     

   

Diese Taube hat einen viel zu groben Augenrand. Auch hat sie wie die Taube oben auf der Zeichnung überhaupt keinen Schnabel-Stirnwinkel.

  Das obere Augenlid deckt das Auge nicht vollständig  ab. Gut zu erkennen am rosa Rand oberhalb des dunklen Auges.  

Auch diese Taube hat keinen Schnabel-Stirnwinkel. Der Augenrand ist viel zu grob. Auch hat  die Taube  keine erkennbare Rosette.

       

Kritikpunkte hier: Der Schnabel ist viel zu lang und die Rosette ist sehr ungeordnet.

 

Die hier  abgebildete Taube zeigt keine klar definierte Rosette.

 

Der Schnabel der hier abgebildeten Taube ist viel zu kurz. Der Kopf ist sehr wuchtig und hat wenig Eleganz. Die Haubenfeder ist ebenfalls viel zu niedrig (was durch die Kopfpunkte noch unterstützt wird). Das Zentrum der Rosette ist zu tief angesetzt.

 

   

   

Die Augenränder dieser Taube erscheinen rötlich. Die Haube ist zu tief angesetzt. Als Rosetten kann man sogar zwei Wirbel erkennen. Alle Merkmale sind nicht standardkonform.

 

Die Taube von rechts in der Seitenansicht.

 

Fotos in dieser Zeile: Cséplö Arpád/ Ungarn

 

  Die Merkmale, die in der Zeichnung oberhalb dieses Bildes dargestellt sind  und die in diesem Foto dargestellten Merkmale entsprechen einander: Der Schnabel der hier abgebildeten Taube ist viel zu kurz. Der Kopf ist sehr wuchtig und hat wenig Eleganz. Die Haubenfeder ist ebenfalls viel zu niedrig (was durch die Kopfpunkte noch unterstützt wird). Das Zentrum der Rosette ist zu tief angesetzt.
 

     

   

Das obige Tier zeigt eine so genannte Kimme. Der Federverlauf des Haubenkamms  ist in Höhe der Rosette unterbrochen. Dies ist ein schwerwiegender Mangel. Aber Vorsicht! Altdeutsche Mövchen, die mehrere Tage im Ausstellungskäfig gestanden haben, können zum Ende der Ausstellungszeit schon einmal eine Kimme zeigen. Man vermutet, dass das an den unterschiedlichen klimatischen Verhältnissen im Stall und in der Ausstellungshalle liegt. Dies wirkt sich negativ auf die Federstruktur  aus.

 

Mitunter haben Altdeutsche Mövchen am Kopf ein paar farbige Federchen. Diese kann man vorsichtig mit einer Schere im Ursprung abschneiden - das ist laut den Allgemeinen Ausstellungsbestimmungen (AAB) erlaubt. Es dürfen nach dem Putzen nur keine kahlen Stellen entstanden sein.                  Foto: J. Behrens

 

Die  Taube auf dem obigen Bild hat einen viel  zu groben Augenrand. Die Rosette ist auch  schon fast  zu klein - aber vorhanden! Das Mövchen hat zwar einen Schnabel-Stirn-Winkel, doch ist die Schnabellänge an der absolut untersten Grenze angekommen.

 

   

   

Die Haube dieses Mövchens ist viel zu tief angesetzt und ungeordnet! Foto: Cséplö Arpád/ Ungarn

 

Bei dem oben gezeigten gelben Altdeutschen Mövchen fehlt die rechte Rosette komplett. So ein Tier ist nicht mehr ausstellungsfähig! Auch für die Zucht eigenet sich so ein Tier eher nicht! Foto: Marcus Barghorn

 

Dieses Tier weist so genannte "Augenschirme" auf, d. h., dass  einige Federchen das Auge verdecken. Das ist nicht standardkonform, aber der versierte Züchter kann mit einer Nagelschere die Augenschirme vorsichtig einkürzen, so dass  so ein Tier u. U. noch ausgestellt werden kann.                                     Foto: Ralf Scheschi

 

 

   

Mövchen mit "gebrochenem"  Auge. Solche Tiere kann man allenfalls für die Zucht gebrauchen, sie sind nicht ausstellungsfähig

     

Die linke und die rechte Rosette sind deutlich unterschiedlich groß. Dies ist ein grober Fehler.

 

 

 

 

Das Flügelschild: Handschwingen, Armschwingen, das Schild, Klappenfedern ect.

Das Altdeutsche Mövchen wird in 25 verschiedenen Farbenschlägen gezüchtetet. Neben diesen Farbenschlägen gibt es noch andere, nicht anerkannte Farbenschläge. Bis auf die  Weißen und die Farbenschwänze, die es in vier verschiedenen Farbenschlägen gibt, haben die Altdeutschen Mövchen ein farbiges Schild. Das Flügelschild sollte gerundet und möglichst nicht zu lang sein. Der Flügel besteht aus 10 Handschwingen und den Armschwingen. Auf jeder Flügelseite befinden sich je vier so genannte Klappenfedern. Zurzeit sind lauf Standard maximal elf weiße Schwingenfedern erlaubt. Das Altdeutsche Mövchen muss mindestens sieben weiße Schwingen haben. Die Schwingenzahl des rechten Flügels und die Schwingenzahl des linken Flügels darf um maximal zwei Schwingen differieren. Hat das Altdeutsche Mövchen z. B. auf dem linken Flügel sieben weiße Schwingen, so darf es auf dem rechten Flügel höchstens neun weiße Schwingen haben (andere mögliche Schwingenabstände wären z. B.: "7/8", "7/7", "8/8", "7/9", "9/9",   "9/10" , "9/11" "10/10", "10, 11", "11/11"). Insgesamt hat das Altdeutsche Mövchen auf beiden Flügeln acht Klappenfedern. Vier von diesen Klappenfedern müssen farbig sein - egal, auf welcher Seite. Theoretisch können auf einer Flügelseite vier weiße Klappenfedern und auf der anderen Flügelseite vier farbige Klappenfedern sein (andere Möglichkeiten z. B. "3/1", "2/2", "1/3", "4/1"). Das ist allerdings nicht zu empfehlen, da das Flügelschild gerundet erschein soll. Sind alle Klappenfedern weiß, so erscheint das Flügelschild unter Umständen viel zu oval.
 

   

Auf der Zeichnung sind schematisch die vier Klappenfedern dargestellt worden.

Bis zur Mitte des Flügels sind die Handschwingen mit ihren Federspitzen nach außen ausgerichtet. Die Armschwingen sind mit ihren Federspitzen in Richtung zum  Körper  ausgerichtet.       Zeichnungen bearbeitet von Nina-Ballerina

 

Da sich an der Stelle wo die Handschwingen enden und die Armschwingen beginnen  sich die Richtung der Federspitzen ändert, kann man hier  ein "Dreieck" erkennen (hier dargestellt durch zwei Pfeile). Wenn   der geübte Taubenzüchter den Flügel seiner Taube "öffnet" kann er sofort sehen wie viele Handschwingen seine Taube hat. Er braucht lediglich von der 1. Handschwinge die farbigen Schwingen zählen und zieht diese dann von der Zahl zehn ab.

         
       

Beispiel für von nicht standardkonformen Schwingenzeichnungen:

Überbeschwingte bzw. unterbeschwingte Tiere:

Die zehnte  bis vierte Handschwinge muss weiß sein, d.h., dass das Mövchen mindestens sieben weiße Handschwingen haben muss (siehe obige Zeichnung). Maximal die 1. Armschwinge darf ebenfalls noch weiß sein. Bei einem  Mövchen bei dem alle Schwingen inklusive der 1. Armschwinge weiß sind, spricht  man umgangssprachlich ausgedrückt von "zu elf" beschwingt.  Da die Schwingenzahl der weißen Schwingen von Flügel zu Flügel sich maximal nur um zwei Schwingen unterscheiden darf, darf der andere Flügel maximal 9 weiße Schwingen haben.


Bei einem korrekt gezeichtnetem Tier kann man bei geschlossenem Flügel nur weiße Armschwingen sehen. Bei dem gelben Mövchen (linkes Bild) kann man deutlich sehen, dass einige der Armschwingen farbig sind. Dies ist ein deutlicher Beweis dafür, dass weniger als sieben Armscheingen weiß sind. In diesem Zusammenhang spricht man von einem "unterbeschwingtem" Tier, da es zu wenig wenig  weiße Schwingen hat. Von einem "überbeschwingtem" Tier würde man sprechen, wenn mehr als die 1. Armschwinge weiß wäre.

Foto: Jens Behrens

Die so genannte Wechselschwinge:

         

Auf dem Foto ist eine farbige Federn zwischen den weißen Handschwingen zu sehen. Die weißen Schwingen dürfen nicht duch eine farbige Feder unterbrochen sein. Außerdem müssen die Altdeutschen Mövchen mindestens sieben weiße Handschwingen haben und erst dann darf eine farbige Feder kommen.                                          Foto: Jens Behrens

 

Eine Wechselschwinge kann aber auch weiß sein. Hier auf dem Bild eine weiße Schwinge zwischen den ansonsten farbigen Armschwingen.            Foto: Jens Behrens

  Ideale Flügelzeichnung mit zehn weißen Schwingen und vier farbigen Klappenfedern.                             Foto: Thomas Zöller

Abschließend sei erwähnt, dass Wechselschwingen auf einer Ausstellung als Mangel auf der Bewertungskarte aufgelistet werden. Ob man mit diesen Tieren züchten kann, das bleibt jedem Züchter selbst überlassen. EInige Züchter schließen solche Tiere von der Zucht aus - andere Züchter setzen diese Tiere durchaus in die Zucht ein. Da muss jeder seine eigenen Erfahrungen machen.

Das Flügelschild

Im Nachfolgenen wird auf die einzelnen Farbenschläge und die verschiedenen Zeichnungsvarianten  des Schildes eingegangen. So wird zwar von den Züchtern oftmals von Farbenschlägen gesprochen, doch handelt es sich streng genommen mitunter einfach nur um  Zeichnungsvarianten. Und auch im Rassetaubenstandard sind alle  Zeichnungsvarianten unter Farbenschläge zusammengefasst.  Als Beispiel: Rotfahle Altdeutsche Mövchen mit  einer Hämmerung stellen eine Zeichnungsvariante des rotfahlen Farbenschlages dar. Man spricht dann von rotfahl-gehämmert. Im Standard werden Rotfahl-gehämmerte aber als eigener Farbenschlag geführt!

schwarz:

 

Das Flügelschild der links abgebildeten Taube erscheint auf dem Foto matt. Sicherlich kann an  Altdeutsche Mövchen nicht der selbe Anspruch gestellt werden, wie  z. B. an Aachener Lackschildmövchen - doch entwertet ein mattes Gefieder schon sehr. Solche Tiere entstehen u. a. aus Kreuzungen aus mit blauen, schwarzbindigen Tieren und sind dann auch spalterbig "auf blau". Der erfahrende Züchter und mehrmaliger Dt. Meister in dem schwarzen Farbenschlag Wilfried Kuhnert empfiehlt solche "matten Tiere" möglichst nicht in die Zucht der Schwarzen zu nehmen. In die Zucht der Blau-schwarzbindigen können sie aber noch gute Dienste leisten.   Foto: Frank Reichenbecker


   

   

     

Schwarze Altdeutsche Mövchen sollen ein glänzendes und tiefschwarzes  Gefieder haben. Eine "matte" schwarze Schildfarbe entwertet ein Tier sehr. Solche Tiere sollten nur mit Vorsicht in die Zucht des schwarzen Farbenschlages aufgenommen werden. Auch wenn ein Tier im Käfig betrachtet eine schöne schwarze Farbe hat, so schauen erfahrene Züchter dieses Farbenschlages auch unter die Flügel. Erscheint die Farbe dort, wie hier auf dem Foto, zu grau, dann kann dies ein Hinweis dafür sein, dass diese Tiere eine "matt-schwarze" Nachzucht bringen werden.                  Fotos: Jens Behrens

 

Das obige Bild zeigt ebenfalls den aufgeklappten Flügel von innen. Hier kann man einzelne glänzende Federchen sehen. Dies ist ein Hinweis, dass die Taube ein schönes, glänzendes Gefieder hat

  Hier sind auch die sehr grau auslaufende und damit farbarme Schwingen zu sehen.    

 

         
Einen guten Hinweis bezüglich der Farbintensität liefert auch das farbige Schenkelgefieder, das auf diesem Bild glänzend     -  

und auf diesem Bild "stumpf" erscheint.

 

 

Bronzeeinlagerungen bei verschiedenen Farbenschlägen:

Blau mit schwarzen Binden:                                          Blau-gehämmert:

 

       

Blaue, schwarzbindige Altdeutsche Mövchen sollen laut Standard keine sichtbaren Bronzeneinlagerungen im Gefieder aufweisen. Ist dies der Fall, so spricht der Züchter vom so genannten  Rost. Dieser   tritt vor allem in der Bindengegend auf. Bei den Blauen kann es ratsam sein, dass man sich einmal die Unterseite des Flügels anschaut. Auf dem Bild kann man  in der Schwingenmitte deutliche Bronzeeinlagerungen  sehen. Für die Zucht kann so ein Tier, bei anderen vorzüglichen Rasseattributen, noch recht wertvoll sein. Doch sollte die Nachzucht aus so einer Taube aber dann wirklich "rostfrei" sein, da sich dieses Merkmal sonst im Erbgut zu stark verfestigt. Tiere mit sichtbaren Bronzeeinlagerungen können natürlich gut in die Farbenschläge mit brieftaubenroter Grundfarbe     (z. B. rotfahl, gelbfahl) eingekreuzt werden.                              Foto: Jens Behrens

 

Auf diesem Bild sind in den Binden "rostige" Einlagerungen zu erkennen, die ein Tier sehr entwerten. Mitunter können aber auch hohe Sonneneinstrahlungen das Gefieder bräunlich erscheinen lassen. Salopp gesagt, ist das Gefieder dann ausgebleicht. Das obige Bild läßt vermuten, dass dies hier der Fall ist. Foto: privat

 

Auf diesem Bild kann man deutliche Bronzeinlagerungen erkennen, die auf gar keinen Fall aufgrund von äußeren Einflüssen entstanden sind. Das Bild läßt vermuten, dass der Bronzenanflug genetische Ursachen hat.   Foto: privat

Braunfahl-gehämmert:                                                     Blau mit schwarzen Binden: 

         

Mitunter erscheinen die Binden der Braunfahl-gehämmerten leicht glänzend. Hier ist aber ein deutlicher Bronzeanflug in den Binden und in der Hämmerung zu sehen. Dies ist nicht erwünscht.             Foto: J.Behrens

 

Die obige Taube hat sichtbaren Rost in den Binden, was auf der Bewertungskarte auf Ausstellungen als Mangel festgehalten wird. Aufgrund der manchmal schlechten Lichtverhältnisse auf Ausstellungen wird ein "leichter" Rostanflug in den Binden unter Umständen vom Preisrichter übersehen. Diese Eigenschaft vererbt sich stark und es ist davon abzuraten so ein Tiere in die Zucht von den Blau, schwarzbindigen Altdeutschen Mövchen einzusetzen.

 

 

Flügelschild/ Zeichnungsfehler:

         
Das Flügelschild sollte bei den schildigen Altdeutschen Mövchen farbig sein. Zeichnungsfehler, wie auf dem obigen Bild entsprechen in keinster Weise dem Standard. Solche Mövchen können aber durchaus bei anderen Vorzügen in weiße Altdeutsche Mövchen eingekreuzt werden. Foto: Ralf Kinze  

Foto: Ralf Kinze

 

 

 

   

Auch beim blauen-schwarzbindigen Farbenschlag ist eine Überzeichnung im Schild gut zu erkennen!       Fotos: Jens Kunde

 

Oder? Die selbe Taube von Weitem betrachtet!   Hier muss man schon zweimal schauen! Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass das Schild nur "geputzt" werden müsste!

 Blau mit schwarzen Binden:

Schilf in den Schwingen:

         

 

Gut auf dem obigen Bild ist die erste Feder der Handschwingen zu sehen, die weiß durchsetzt ist. So genanntes Schilf in den Schwingen entwertet ein Tier sehr. Unter Umständen kann eine schilfige Schwinge nach mehrmaligem Mausern weiß "ausmausern". Gerade deshalb sollte man bei Jungtieren  erst einmal die Mauser abwarten . Foto: Jens Behrens

  Foto: Jens Behrens    

 

           

Dieses Junge erscheint auf den ersten Blick sehr verschwommen in der Farbe und man vermutet, dass es weiße Einlagerungen im Gefieder hat. Dies ist ein Phänomen, das bei Täubinen auftritt und nach der Mauser i. d. R. komplett verschwindet. Foto: Jens Kunde

 

 

 

 

Blau mit weißen Binden:

 

   

 

     

Typisch für diesem Farbenschlag ist der schwarze Saum, der die weißen Binden umgibt. Doch sollten die weißen Binden absolut frei von Bronzeeinlagerungen sein, da sich diese ebenfalls hartnäckig vererben können. Allerdings sollte bei Jungtieren die Mauser abgewartet werden, da die Binden bei geringem Rostanflug noch weiß ausmausern können.

 

 

 

 

Blaufahl mit dunklen Binden:

 

       

Das Flügelschild des blaufahlen Farbenschlages soll ohne Schattierungen sein . Es gibt Züchter dieses Farbenschlages die ihre Volieren gegen Sonneneinstrahlung schützen, damit die Farbe des Flügelschildes nicht ausbleicht und, wie der Züchter es nennt, "nicht wolkig" erscheint.  Das Flügelschild der oben abgebildeten Taube ist viel zu wolkig. Bei der Beurteilung der Farben muss man vorsichtig sein und und zwischen "erworbener" und genetisch bedingter Wolkigkeit des Flügelschildes unterscheiden.                      Foto: J. Behrens

 Das obige Tier hat leichte Schattierungen in der blaufahlen Farbe, die aber noch standardkonform sind. Foto: J. Behrens  

Das Flügelschild der oben abgebildeten Taube ist rein, und der  Farbton ist gleichmäßig, wie im Standard gewünscht. Foto: J. Behrens

Rotfahl:

 

         

Foto: Jens Behrens

Obwohl der rotfahle Farbenschlag geschlechtsbedingt bei der Täubin dunkler als beim Täuber ist, darf die Farbe nicht "blaustichig" sein. Haben rotfahle Tauben einen blauen Anflug im Schild oder erscheinen dort grau, dann kann das ein Hinweis dafür sein, dass ein Vorfahr blau mit schwarzen Binden gewesen ist. Die Binden dieses Farbenschlages sollen ziegelrot sein. Die Binden der rotfahlen Taube auf dem Bild sollten dunkler sein.

 

Foto: Jens Behrens

Die hier abgebildete Taube ist zu grau/  "blaustichig" in der Farbe. Es ist schwierig diese Farbnuance auf einem Foto zu zeigen. Das rotfahle Schild sollte gleichmäßig und ohne Schattierungen sein. Die Schildfarbe soll gleichmäßig und nicht wolkig erscheinen.

   

aschfahl:

   

   
Foto: Thomas Zöller      Die beiden frisch ausgeflogenen Junttiere sind aus einer Farbkreuzung (F1)  rotfahl X schwarz entstanden.  Die Jungtiere des aschfahlen Farbenschlages können  in der Farbe varrieren. Eine Gleichmäßigkeit in der Farbe zu erreichen, ist eine der wesentlichen Herausforderungen an die Züchter dieses Farbenschlages. Die  aschfahle Farbe der beiden Jungtiere kann nach der Mauser aber unter Umständen noch aufhellen. Daher sollte man zur Beurteilung der Farbe in jedem Fall die Mauser abwarten.
  Foto: Karl-Heinz Schlacke  Hier ist ein aschfahles Jungtier  mit einer  zu starken Säumung zu sehen. Die kleinen scharzen Flecken sind fehlerhaft. Das Farbbild ist viel zu ungleichmäßig. Aufgrund der schwarzen "Spritzer" ist dieses Tier eindeutig als Täuber zu identifizieren.
 

Foto: Karl-Heinz Schlacke Bei diesem Jungtier ist noch die rotfahle Binde erkennbar, was ebenfalls fehlerhaft ist.  Dies ist  ein klarer Hinweis bezüglich der Abstammung vom rotfahlen Farbenschlag.

 

     

   

Diese Taube hat in der Bindengegend schwarze Einlagerungen. Auch dies  ist nicht standardkonform. Die Zucht dieses Farbenschlages erfordert sehr viel Fingerspitzengefühl und sicherlich werden auch Tiere mit einer nicht so schönen Farbe in die Zucht eingesetzt.   Foto: Karl-Heinz Schlacke

 

Aschfahles Jungtier, das kurz vor dem Absetzten ist und keine erkennbare Säumung oder andere Farbeinlagerungen  im Jugendgefieder hat.  Es ist davon auszugehen, dass dieses Jungtier im adulten Gefieder "rein" in der aschfahlen Farbe sein wird.                                     Foto: Asleigh Emerson/ England

 

Dieses aschfahle Tier hat eine schöne gleichmäßige Farbe. Laut Standard soll die aschfahle Farbe dem Farbton des Schildes des rotfahlen Farbenschlages entsprechen.       Foto: Karl-Heinz Schlacke

gelb:

 

       

Bei dieser Täubin sind rote "Flecken" zu sehen. Das sieht zwar ausgesprochen interessant aus, ist aber überhaupt nicht standardkonform. So ein Tier kann man bei anderen Vorzügen sicherlich gut in die Zucht verwenden, es wird aber auf Ausstellungen niemals "einen Preis" gewinnen.  Foto: Marcus Barghorn

 

Ernst Althoff hat mit seinen gelben Altdeutschen Mövchen in Deutschland seit Jahren eine führende Zucht. Er gibt den Ratschlag, dass Tiere mit kleinen schwarzen Einlagerungen in den Federspitzen in der Zucht sehr dazu beitragen, dass das Gefieder der Nachzucht bis in die Federspitzen durchgefärbt ist.
Foto: J. Behrens

 

Auf dem obigen Bild ist ein sehr schön durchgefärbter Flügel zu sehen. Bei der Bewertung muss der Preisricher ein wenig Fingerspitzengefühl zeigen, da es sich bei den Gelben genetisch um sehr dunkel gefärbte Gelbfahl-gehämmerte handelt und nicht, wie zu vermuten wäre, um den  ressesiv gelbe Farbenschlag. Tiere, die  durchgefärbte Schwingen zeigen, erfordern züchterischen Fleiß.    Foto: J. Behrens

         

Bei dem obigen und rechten Bild kann man bei den Mövchen  noch gut eine Hämmerung erkennen. Gelbe Altdeutsche sollten gleichmäßig in der Farbe sein und keine Hämmerung aufweisen.

     

 

 

rot:

         

Auf dem obigen Bild sind die hell auslaufenden Schwingen gut zu sehen. Selbst die Klappenfedern sind aufgehellt. Das ist in keinster Weise standardkonform. Somit ist dieses Tier nicht ausstellungsfähig.Genauso wie bei den Gelben sollen  beim roten Farbenschlag die Schwingen ebenfalls durchgefärbt sein.

 

Auf diesem Bild sind rote Schwingen zu sehen, die bis zu den Spitzen durchgefärbt sind.  Die Schwingen zeigen dabei keine Aufhellungen. Dies ist das angestrebte Zuchtziel. Foto: Marcus Barghorn

 

 

gelb-gesäumt:

         

Das Säumung dieser Taube ist  zur Brust hin viel zu verdichtet. Sie erscheint hier fast einfarbig gelb.             Foto: J. Behrens

 

Hier auf dem Bild kann man eine nahezu korrekte Zeichnung dieses Farbenschlages sehen. Die einzelne Feder ist von einem gelben Saum umgeben. Die Federmitte ist weiß. Auf dem rechten Bild ist dasselbe Tier in Nahaufnahme zu sehen. Foto: J. Behrens

 

Bei Altdeutschen Mövchen im gesäumten Farbenschlag gehen Genetiker davon aus, dass es sich genetisch um Aschfahle handelt. Daher werden sie nie eine so klare Säumung  wie z. B die Orientalischen Mövchen aufweisen. Die Säumung bei den "Orientalen" ist genetisch gesehen auf den Toy-stencil-Faktor zurückzuführen. Foto: J. Behrens

Rot-gesäumt:

           

Das fotographierte Altdeutsche Mövchen hat einen starken Blaustich, d. h., dass die Federn zwar von einem roten Rand umgeben sind, aber die umrandete Fläche nicht weiß, sondern grau ist. Das ist laut Standard  nicht erwünscht. Genentisch gesehen aber erklärbar, da die Rot-gesäumten mit Hilfe von schwarzen Altdeutschen Mövchen erzüchtet wurden.  Foto: Jannick Adam

 

 

   

Beipiele für Zeichnungsfehler

       

Dieses rote Altdeutsche Mövchen hat einen Bauchfleck und sowohl vor dem Schenkel als auch hinter dem Schenkel farbige Federn. Durch die starke Kontrastwirkung von rot und weiß ist das hier gut zu erkennen.   Foto: Marcus Barghorn

 

Viel schwieriger zu erkennen sind farbige Felder bei den so genannten Verdünntfarbenschlägen, da der Farbkontrast hier geringer ist. Auf den ersten Blick  fällt  bei der obigen gelbfahlen Taube nicht auf, dass das Flügelschild durch einen farbigen Brustfleck "vergrößert" ist. Das war wahrscheinlich auch der Grund, dass dieses Tier auf einer Sonderausstellung noch mit sg95 Z bewertet wurde. Ansonsten entwertet ein Brustfleck ein Tier sehr.    Foto: Jens Behrens


 

Auf diesem Bild kann man durch den starken Kontrast zwischen schwarz und weiß sofort die farbigen Federn hinter den Schenkeln erkennen.  Dieses ist laut Standard erlaubt und entwertet ein Tier in keinster Weise! Hochbewerte 0,1 schwarz aus der Zucht von Siegfried Liebich (aus den 90er Jahren).

 Die Binden

Der Bindenverlauf:

Die Binden sollen paralell bzw. getrennt vom Flügelbug bis zum Rücken verlaufen.

   

   

Auf diesem Bild kann man gut sehen, dass die Binden kurz vorm Rücken zusammenlaufen. Dies ist auf der Ausstellungskarte als "Wunsch" zu vermerken.

Foto: Jens Behrens

 

Idealdarstellung:

Auf diesen Bild sind die bis zum Rücken zusammenlaufenden Binden zu sehen. Die Binden laufen paralell und getrennt. In diesem Zusammenhang spricht man von einer "guten Rückendeckung".

Foto: Jens Behrens

 

Auf dem obigen Bild kann man gut erkennen, dass die Binden zusammenlaufen. Zwischen den Binden des rechten Flügels und des linken Flügels ist der Rücken nicht abgedeckt. Der Preisrichter spircht in diesem Fall von felender Rückendeckung. Züchter sprechen dann oftmals von "einem offenen Rücken". Gerade bei sehr kräftigen Tieren kommt diese immer wieder einmal vor. Ob man diese Tiere in die Zucht einsetzten sollte oder nicht, da gehen die Züchtermeinungen sehr auseinander. Die einen sagen, dass man so ein Tier bei anderen Vorzügen durchaus in die Zucht einsetzen kann, da die Tiere innerhalb einer Zucht von Jahr zu Jahr sowieso kleiner werden Andere Züchter meinen, dass sich dieses Merkmal stark vererbt und raten deshalb davon ab, so ein Tier in die Zucht zu nehmen.   Foto: Jens Behrens

 

Die 3.Binde:

Die sogenannte 3. Binde kann bei allen bindigen Farbenschlägen auftauchen und ist ein "hartnäckiges Übel", das sich auch stark vererbt. Solche Tiere können gut bei den gehämmerten Farbenschlägen eingesetzt werden. Sind die anderen Rasseattribute sehr gut, dann können solche Tiere selbstverständlich auch in die Zucht der Bindigen eingesetzt werden. Das muss jeder Züchter für sich selbst entscheiden!

       

Oberhalb der zwei Binden, die allen bindigen Farbenschlägen eigen ist, ist  in Ansätzen eine 3. Binde zu erkennen.   Bei den bindigen Farbenschlägen, wie z. B. rotfahl oder blau mit schwarzen Binden ist die 3. Binde gut auszumachen.

 

Bei den verdüntfarbigen Farbenschlägen, wie z. B. gelbfahl oder blaufahl, ist die 3. Binde bei geschlossenem Flügel mitunter nicht so deutlich zu erkennen. Damit mit man die 3. Binde gut sehen kann, wurde der Flügel auf diesem Foto "geöffnet". Tauben mit einer sehr deutlichen 3. Binde können u. U. genetisch gesehen gehämmert sein. Das erklärt ggf. weshalb aus zwei bindigen Tieren gehämmerte Nachzucht fällt, was eigentlich nicht zu erklären wäre.

Foto. Jens Behrens

 

 Foto: Jens Behrens

 

Der Stand der Altdeutschen Mövchen

 

           

In den vergangenen Jahren wurden immer wieder Altdeutsche Mövchen mit einem zu waagerechten Stand ausgestellt. Besonders betroffen war der weiße und der blaufahle, bindige Farbenschlag. Das obige Tier  hat bei allen offensichtichen Vorzügen wie z. B. die Kopfpunkte, das üppige Jabot und die Kürze in der Figur, einen viel zu waagerechten Stand. Solche Tiere haben heute auf Ausstellungen keine Chance mehr, da der waagerechte Stand auf der Bewertungskarte als Mangel eingestuft wird. Über die Rosetten des abgebildeten TIeres kann man aufgrund der Fotoqualität keine Aussagen machen, doch ist der Haupenkamm geschlossen und macht einen sehr guten Eindruck.

 

 

 

 

 Der Schwanz

Die Farbenschwänze:

       

Dieses Bild zeigt einen schwarzen Farbenschwanz. Die Keilfarbe ist schön durchgefärbt. Der Schwanz weist kein Afterweis auf. Der farbige Schwanz setzt sich zum übrigen Körper in einer waagerechten Linie ab. Dies entspricht ganz und gar dem Standard. Foto: Ulrich Tognino

  Bei dieser Taube gut zu sehen: Das so genannte Afterweiß. Der farbige Schwanz setzt sich hier eben nicht in waagerechter Linie zum übrigen Körper farbig ab und ist damit nicht standardkonform. Foto: Jens Behrens  

 

Die Schwänze der Schildigen:

           

Die Schwänze der Schildigen sollen rein weiß sein.  Manchmal gibt es bei der Nachzucht Tiere  die einzelne farbige Schwanzfedern haben. Diese Tiere eignen sich nicht für die Ausstellungen. Ob man solche Tiere für Zucht verwenden sollte - da gehen die Meinungen  erfolgreicher Züchter sehr auseinander. So setzt Hans Langner, Gewinner des Goldenen Siegerrings,  solche Tiere unter Berücksichtigung anderer Vorzüge durchaus in die Zucht ein. Aber, Ernst Althoff, Gewinner des Silbernen Siegerrings, lehnt dieses Vorgehen kategorisch ab. Als Züchter muss man bei dieser Entscheidung seine eigenen Erfahrungen machen.           Foto: Jens Behrens

 

 

 

 

 

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